Dringend benötigt: Das Zwittum

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Die deutsche Sprache ist nicht nur schwer, sondern auch sexistisch.
Das wissen wir ja schon lange: Angeblich geschlechtsübergreifende Bezeichnungen wie »die Studenten« entsprechen ja dem männlichen Plural und schließen die Studentinnen aus. Bisherige Lösungen basierten auf einem Binnenmajuskel wie »StudentInnen«, was nicht nur hässlich ist, sondern auch dazu geführt hat, dass ich mich immer gefragt habe, ob es eigentlich auch »StudentAußen« gibt. Oder aber man hat auf so sprachliche Ungetüme wie »Studentinnen und Studenten« zurückgreifen müssen, alternativ steht noch das substantivierte Adjektiv »Studierende« zur Verfügung, was gerade mir besonders komisch vorkommt, da ich aus eigener Erfahrung sehr gut weiß, dass man sehr wohl Student sein kann, ohne zu studieren.

An der Uni Leipzig kam man vor kurzem auf die schöne Idee, die weibliche Form als geschlechtsübergreifende Bezeichnung einzuführen und somit vom Herrn Professorin zu sprechen. Das ist auch nicht gerechter als vorher, aber immerhin werden somit endlich mal die Männer unterdrückt, was sie ja noch jahrhundertelanger Unterdrückung der Frauen auch mal ein bisschen aushalten können.

Ich habe mir aber nun eine endgültige und gerechte Lösung ausgedacht: Das Zwittum.

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